Sonntag, 4. Oktober 2009
Mittwoch, 30. September 2009
Wirksamer Überspannungschutz gegen unternehmerisches Fiasko
Die Elektronik von modernen Telekommunikationsgeräten oder Computernetzwerken reagiert bereits auf relativ kleine Überspannungen mit verheerenden Folgen. Ein herkömmlicher, äußerer Blitzschutz nach den allgemeinen Blitzschutzbestimmungen reicht in solchen Fällen nicht aus. Diese Erfahrung müssen immer wieder Unternehmer oder Handwerker machen,wie das Beispiel eines hessischen Maschinenbauunternehmens zeigt.
Der folgende Schadensfall wird von dem auf Blitzschutzanlagen und Überspannungschutz spezialisierten Hünstettener Unternehmen Ried-Blitzschutz berichtet: Das Frankfurter Maschinenbauunternehmen hatte zwar einen üblichen äußeren Gebäudeblitzschutz installiert, nicht aber einen speziell auf die Elektronik abgestimmten Überspannungsschutz, einen so genannten inneren Blitzschutz. Vor 6 Wochen passierte dann das Naturereignis: Der Blitz schlug ein.
Neben dem Verwaltungsgebäude standen einige hohe Bäume und einen davon traf der Blitz. Ein in der Nähe verlaufendes Erdkabel bekam einen starken Stromstoß ab, der in das Verwaltungsgebäude geleitet wurde und dort einen Hardwareschaden von über
150.000 Euro an der Computeranlage und an der Telefonanlage verursachte. Die moderne rechnergestützte Telefonanlage gab ihren Geist auf, und das Unternehmen war über eine Woche lang von der Außenwelt abgeschnitten. Natürlich nimmt die Beschaffung und Einrichtung von Ersatz, auch wenn sie unter Hochdruck durchgeführt wird, einige Zeit in Anspruch. Der Umsatzausfall des Unternehmens wird nach vorsichtiger Schätzung mit rund 300.000 Euro angegeben. Ein wesentlicher Grund für diesen hohen Ausfall: Das Unternehmen und die Mitarbeiter waren einfach nicht erreichbar, und durch den Ausfall der Rechner mit Kundendaten und Korrespondenz konnten die Aufträge in der Produktion nicht ordnungsgemäß abgewickelt werden.
Schlimm genug, doch ein Unglück kommt selten allein - die Versicherung stellte sich quer und wollte nicht zahlen.
Die Versicherung, die den Hardwareschaden begleichen sollte - Folgeschäden sind nicht versichert, wenn eine Überspannung die EDV lahmlegt - stellte fest, daß "nur" ein äußerer Blitzschutz vorhanden war, und dieser auch regelmäßig gewartet wurde. Unter Hinweis auf den fehlenden Überspannungsschutz lehnte sie die Zahlung rundweg ab. Nur nach zähen Verhandlungen - das Unternehmen war ein langjähriger und guter Kunde - wurde eine Zahlung gleistet. Allerdings unter der Auflage, unverzüglich Maßnahmen zu treffen, die die Elektronik gegen Überspannungen schützt.
Auch andere Versicherungsgesellschaften reagieren zunehmend sensibler auf Blitz- und Stromschwankungsschäden. Sie weisen darauf hin, daß es relativ preiswerte Geräte und Maßnahmen gibt, die die Hardware schützen. Der zuständige Mitarbeiter der betroffenen Versicherung hat es so formuliert: Erst sichern, dann versichern.
Dazu mag man stehen, wie man will, im Prinzip hatte er Recht.
Durch steigende Häufigkeit, auch belegbar durch aktuelle Statistiken (siehe hierzu www.blids.de, ein Service der Siemens AG), wächst das Risiko eines jeden Haushaltes und eines jeden Unternehmens, durch Überspannungschäden ein unternehmerisches Fiasko zu erleben.
Wenden Sie sich am besten hoch heute an ein Fachunternehmen wie Ried BLitzschutz, um sich beraten zu lassen und geeignete Maßnahmen zum Schutz Ihrer Firma und Ihrer Existenz zu treffen!
Montag, 28. September 2009
Blitzschutz: Fünfmal so heiß wie die Sonne
FÜR SIE GEFUNDEN:
Mauern bersten, Dachstühle gehen in Flammen auf, ganze Fassaden werden weggesprengt: Die Schäden durch einen Blitzeinschlag können verheerend sein. Viel häufiger als die Bausubstanz wird jedoch die Elektronik im Haus in Mitleidenschaft gezogen.
In einem Blitz fließt Energie mit einer Spannung von mehreren zehn Millionen Volt, und in der Blitzbahn wird es bis zu 30.000 Grad heiß – das ist das Fünffache der Temperatur auf der Sonnenoberfläche. Allein 2007 haben Versicherungen in Deutschland nach Angaben des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft Blitz-Überspannungsschäden von rund 300 Millionen Euro beglichen. Dennoch steht der Mensch dieser „Himmelsmacht“ nicht ganz schutzlos gegenüber.
Schützen von außen
Gegen einen „Volltreffer“ helfen Blitzableiter. Sie beruhen darauf, dass sich die elektrische Energie zwischen Wolken und Erdboden den kürzesten Weg sucht. Deshalb werden die Fangeinrichtungen an den höchsten Punkten des Gebäudes montiert, beim klassischen Einfamilienhaus also auf First oder Schornstein. Sie bestehen aus Metall, das besser leitet als die Bausubstanz des Gebäudes. Die Blitzfänger und der Ableiteranlage dürfen nicht rosten und müssen massiv genug sein, um die elektrische Energie sicher abzuleiten, ohne dabei zu schmelzen.
Durch die Ableiter fließt die Energie in die Erde und von dort in den Boden ab. Oft wird dazu der Fundamenterder verwendet, an den das Leitungssystem des gesamten Hauses ohnehin angeschlossen ist. Wenn der Erdwiderstand wegen besonderer Bodenverhältnisse zu hoch ist, kann es nötig sein, zusätzliche Erder aus Metall zu installieren.
Schock aus der Leitung
Der Blitz kann aber auch den Umweg über das Stromnetz und die Steckdose nehmen. Strommasten und Überlandleitungen sind zwar gegen Einschläge geschützt, doch hundertprozentig ist diese Sicherheit nicht. Da immer mehr, immer kompliziertere und immer teurere Elektronik im Haushalt vorkommt, wird der Schutz gegen den Schock aus der Leitung immer wichtiger. Die einfachste Methode: Stecker ziehen. Auch der Antennenstecker am Fernseher und das Telefon sollten bei Gewitter ausgestöpselt werden. Weniger empfindliche Geräte wie eine Kaffeemaschine braucht man nicht unbedingt vom Netz zu nehmen. Wer Geld für den Blitzschutz ausgeben will, findet im Handel verschiedene technische Lösungen. Relativ günstig, allerdings auch nur begrenzt leistungsfähig, sind abschaltbare Steckerleisten mit Überspannungsschutz. Achten sollte man auf die Qualität der Leiste, die etwa mit dem VDE-Prüfzeichen bescheinigt wird. Ähnliche Zwischenschalt-Stecker gibt es für Telefon- und Antennendosen. Starke Spannungen können jedoch auch diese Bauteile durchschlagen.
Sicherungsnetz für Elektrogeräte
Einen höheren Sicherheitsgrad bietet ein fest installierter Überspannungsschutz im gesamten Haus, der von einer Fachfirma eingebaut werden muss. Damit ist die Elektronik auch gegen die häufiger auftretenden Überspannungen gefeit, die dem Einschalten leistungsstarker Geräte im Haus folgen, etwa der Kreissäge im Hobbyraum.
Die Kosten für so eine Festinstallation bewegen sich für ein Einfamilienhaus zwischen 500 und 2000 Euro. Der Unterschied erklärt sich aus der breiten Spanne von einem Basisschutz bis zu einem Umbau, der alle Metallbauteile und Leitungen abschirmt sowie zusätzliche Schutzanlagen in einzelnen Räumen umfasst. Die dritte und am schwersten bekämpfbare Schadensquelle ist der elektromagnetische Puls (EMP), das elektromagnetische Feld, das sich um den Blitzkanal herum aufbaut. Er richtet bis zu mehreren hundert Metern Entfernung Schäden an Elektronik an, ohne dass er eine leitende Verbindung braucht. Der normale Überspannungsschutz kann EMP-Schäden nur begrenzen, hilft aber kaum gegen Einschläge in unmittelbarer Nähe des Hauses. Zwar gibt es auch gegen diese Schadensform Schutzmethoden, doch würden sie für normale Wohnhäuser einen übergroßen Aufwand bedeuten.
QUELLE: http://www.bauemotion.de/detail/7645496
Konkrete Anfragen zu einer umfassenden Blitzschutzanlage und einem sicheren Überspannungschutz richten Sie am Besten an ein Blitzschutzunternehmen mit langer Tradition und ständig geschulten und motivierten Mitarbeitern. Nehmen Sie noch heute Kontakt auf mit der Firma Ried-Blitzschutz GmbH!
Donnerstag, 24. September 2009
Wir zeigen Ihnen, wie Sie sich vor Schäden durch Blitzeinwirkung, Überspannungen und anderen unangenehmen Überraschungen wirksam schützen
Weitere Informationen zu Blitzschutz-Maßnahmen gibt Ihnen dieser Beitrag des ZDF-Magazins WISO. Diesen WISO-TIPP (präsentiert von PhoenixContact) können Sie per Klick auf das PLAY Symbol anschauen.
Read more...Dienstag, 22. September 2009
Sie haben eine Feuer- und Brandversicherung?
Sie sind gegen Schäden durch Blitzeinschlag durch Ihre Feuer- und Brandversicherung geschützt? Gut. Trotzdem - oder gerade deshalb - sollten Sie aber prüfen, ob Ihre Gebäudeversicherungs-Police nicht nur Gebäudeschäden durch Brand bei Blitzeinschlag versichert, sondern auch so genannte Überspannungsschäden an Leitungen und Geräten! Denn bei den Hausratsversicherungen haften nur zwei Drittel der Versicherungen auch bei Überspannungsschäden. Gesellschaften, die haften, verpflichten den Versicherungsnehmer aber oft durch eine separate Klausel zu Blitzschutz-Vorkehrungen und Maßnahmen. Also: Besser die Policen gleich zur Hand nehmen und nochmals sorgfältig durchlesen!
Read more...Blitzschutzmaßnahmen für fest eingebaute Elektroinstallation
Zur Elektroinstallation gehören auch die SCHUKO-Dosen. Hierbei kann man gleich beim Einbau auf Steckdosen mit Überspannungsschutz setzen. Bedroht von Überspannungsschäden sind außerdem Einbruch- und Brandmeldeanlagen, was im Falle eines Falles besonders unangenehm sein kann, wenn Sie zur Zeit des Einschlages im Urlaub sind und Ihr Haus und Hof optimal gesichert glauben! Im vergangen Jahr hat der VdS Schadenverhütung Überspannungsableiter für informationstechnische Netze nach den Richtlinien VdS 3428 zertifiziert. Geprüft wurden die Geräte hinsichtlich ihrer technischen Leistungsfähigkeit, der Sicherheit bei der Verfügbarkeit sowie, ob sie mit anderen Einrichtungen zum Überspannungsschutz kompatibel sind. Das VdS-Zertifikat steht also für hohe Qualität, technische Sicherheit und Verlässlichkeit bei der Ableitung von Überspannungen.
Nachträgliche Sicherung für Elektrogeräte
Vor einiger Zeit nach galt einfach, bei Gewitter zieht man den Netzstecker von Fernseher und Co. aus der Steckdose. Bei manchen Geräten geht dies allerdings nicht. Vor allem bei solchen, die zu den Dauerläufern gehören, wie Kühl- und Gefriergeräte und die Heizungsanlage! Eine gesetzliche Verpflichtung für einen Blitzschutz gibt es nicht - Hauseigentümer oder Bauherren sollten bei Ihrer Entscheidung die Kosten für die Installation und gegen den Wert der zu schützenden Geräte abwägen.
Für einen wirksamen Überspannungsschutz sind neben Tisch-Steckendosenleisten auch Zwischenstecker oder Kombinationszwischenstecker erhältlich. Je nachdem, ob man an einer Steckdose ein oder mehrere Geräte betreiben möchte, macht es Sinn, sich für die Verteiler- oder Zwischensteckerlösung zu entscheiden. Mit praktischen Ausschaltknöpfen – so kann man auch den Strom für den Standby-Modus sparen – sind viele der Lösungen ausgestattet. Bis zu fünf Geräte können z.B. mit dem Brennenstuhl Super Solid 5-fach 2,5m vor Überspannungsschäden geschützt werden. Der richtige Helfer also beispielsweise für das Wohnzimmer. Aber auch Telefon, Fax, DSL-Router und so weiter gilt es zu schützen. Beim Zubehör für Telekommunikation findet man die entsprechenden Überspannungsdosen. Damit können in der Regel auch die Datenleitungen für Telefon, Modem, Router oder ähnliches gesichert werden.
Sehr viele Familien haben heute elektronische Geräte im Wert von 10.000 bis 15.000 Euro zu Hause. Da muss man sich fragen, ob man sich nicht mit einem Basisschutz im Wert von 500 bis 600 Euro gegen Blitzschäden absichert. Dieser besteht aus einem Blitzschutzgerät im Verteilerkasten. Dieses Blitzschutzgerät schützt gegen die leitungsgebundenen Störungen, also die Überspannungen, die auftreten, wenn der Blitz in einem Umkreis von zwei Kilometern einschlägt.
Für Betriebe und Selbstständige kann ein Blitzeinschlag schnell existenzgefährdend werden: Ob Schreinerei oder Steuerberater - überall stehen heute PCs und Server. Und sind die Firmendaten erst einmal weg, dann wird es oft richtig teuer.
Vorbeugen ist besser
Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, kann von einem Blitzschutzfachunternehmen wie Ried-Blitzschutz oder einem Elektromeister einen E-Check durchführen lassen. Dabei werden elektrische Installationen und Geräte auf ihre Sicherheit hin überprüft, eine Empfehlung ausgesprochen und ein Angebot erstellt.
Innerer Blitzschutz: Überspannungsschäden vorbeugen
Sie haben Ihr Haus bereits mit einem äußeren Blitzschutz ausstatten lassen? Ausgezeichnet, doch der allein reicht nicht aus! Denn selbst wenn dieser vorhanden ist, kann es passieren, dass Ihre teuren und meist auch empfindliche Elektrogeräte wie Heizungsanlage, Gefrierschrank, Computer, Radio oder Telefon kaputt gehen. In solchen Fällen spricht man von Überspannungsschaden. Beim inneren Blitzschutz ist deshalb auch oft die Rede vom Überspannungsschutz.
Über dem Süden Deutschlands entladen sich an 15 bis 35 Tagen im Jahr Gewitter. 2.662.409 Blitze hat der Blitz-Informationsdienst von Siemens 2007 über ganz Deutschland gezählt. Jeder Quadratkilometer Deutschlands wird im Jahr ein- bis fünfmal von einem Blitz getroffen. Doch nicht nur die direkten Einschläge wirken zerstörerisch, auch indirekt wirkt die ungeheuere Energie eines Blitzes: Noch in rund zwei Kilometern Entfernung kann ein Blitz Daten- und Elektroleitungen, empfindliche elektronische Anlagen und Geräte durch enorme Überspannung zerstören. Und nicht nur das: Je nach Nähe des Blitzeinschlags und je nach den vorhandenen Gebäudebedingungen können hier Spannungen auftreten, die ein Gerät nicht nur beschädigen, sondern in der Folge auch in Brand zu setzen können!
Doch nicht nur bei Gewitter sind elektronische Geräte gefährdet. Auch Schwankungen der Versorgungsspannung können eine Ursache für Überspannungsschäden sein. Um das Gebäude sowie die Elektrogeräte wirksam zu schützen, ist also eine Ergänzung des äußeren Blitzschutzes durch Potentialausgleich (Erdung) und Überspannungsschutzgeräte notwendig. Erst so entsteht ein komplettes Blitzschutzsystem. Die Erdung von passiven Elementen wie Wasserrohren erfolgt über eine direkte Anbindung und bei moderneren Gebäuden bereits in der Bauphase. Hingegen werden aktive Elemente wie z.B. Telekommunikationsverbindungen oder Stromleitungen über Ableiter an den Potenzialausgleich angeschlossen.